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„Nie mehr Gas....nur noch infraSWISS....!“
Am Morgen des 16. August 2005 erschütterte eine gewaltige Gas-Explosion das Dörfchen Lauerz und zerstörte komplett die Fassade eines vierstöckigen Wohn- und Geschäftshauses, wo sich im Erdgeschoss eine Bäckerei befand. Gebäudeinhaber Walter Annen kann von Glück reden, denn er konnte gerade noch rechtzeitig mit seiner Familie ins Freie flüchten. Verletzt wurde niemand.

Jetzt, 4 Jahre nach dem Unglück ist das Haus wieder aufgebaut und bewohnt. Allerdings gibt es kein Gas mehr darin, nur noch eine Infrarot-Heizung. Walter Annen erzählt: „Eine Ölheizung wollte ich im neuen Haus nicht und eine Erdsonde wurde mir von der Gemeinde nicht erlaubt. Was blieb, war eine Gasheizung.“ Doch Walter Annen’s Frau war traumatisiert von der Gas-Explosion. Der Besuch der Zugermesse brachte den Annen’s dann die Idee einer Infrarot-Heizung. „Ich habe zuerst darüber geschlafen. Etwas, was ich immer tue vor einer Entscheidung,“ erinnert sich Walter Annen und erzählt von der Reaktion seines Architekts. „Du spinnst ja!“ hat der gesagt. Auch auf der Gemeindeverwaltung war Walter Annen’s Ansinnen suspekt. Doch der grösste Widerstand für eine Infrarot-Heizung erlebte er beim Elektrizitätswerk: „Elektroheizung bleibt Elektroheizung! Wir bewilligen kein solches Projekt. Punkt!“

Der Besuch von Roger Heller, CEO der infraSWISS AG, zeigte den Verantwortlichen des Elektrizitätswerks den geringen Strombedarf einer Infrarot-Heizung. Doch die Geschäftsleitung liess sich nicht so schnell überzeugen. Es dauerte seine Zeit. Walter Annen erinnert sich noch gut wie der Anruf am Weihnachtstag kam. „Es sollte ein Weihnachtsgeschenk für meine Frau sein,“ erzählt er, „damit sie wieder in Ruhe schlafen kann und gleichzeitig eine Studie für das Elektrizitätswerk.“ Die Annen’s waren überglücklich.

Seit November 2007 läuft nun im neu gebauten 6-Familienhaus der Annen’s an der Seestrasse in Lauerz in allen Wohneinheiten eine infraSWISS Heizung. Das ganze Heizsystem wurde mit separaten Stromzählern für jede Wohnung einzeln ausgerüstet. Das heisst, jeder Bewohner kann den Wärmebedarf pro Zimmer selber regeln und so Kosten sparen. „Wenn die Sonne hereinbricht, wird es in der Stube schnell einmal warm“, erklärt Walter Annen. „Dank der schnellen Reaktionszeit müssen wir nicht schwitzen, denn die Heizung kühlt sofort ab. Ist die Sonne wieder weg, werden die Panels rasch wieder warm.“

Walter Annen ist überrascht vom geringen Stromverbrauch seines ganzen Heizsystems: „Kaum zu glauben. Im strengen Winter 2008/2009 habe ich bis Ende Februar 2009 nur 17'354 kWh für alle 6 Wohnungen gebraucht!“


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